"Romane zu analysieren bedeutet unterm Strich nichts anderes, als die Seele eines literarischen Werks zu sezieren, und das zerstört verdammt noch mal alles, was ich an Büchern liebe." mark renton
Sonntag, 13. März 2016
tulamben 4
freunde der gekos. lang ists her und immer noch bin ich im dörfchen tulamben und schaue in den himmel um zu sehen wie die zeit vergeht. die sonne brennt nieder wie sich dachverband auf sachverstand reimt und im duett mit der hohen luftfeuchtigkeit neigt man gerne zur lethargie, so ergeht es eben auch mir. ich bin ein bisschen am vor mich hin treiben, wobei ich meinen tagesablauf immer akribisch plane. der gang zur wäscherei, der weg zum supermarkt, die reife zeit für das auftragen des mückenschutzes und den griff zur sonnencreme. diese probleme (oder neu auch "herausforderungen") in meinen tag hinbeinzuplanen ist meine gegenwärtige aufgabe. wegen den ohren bin ich wieder ein bisschen am pause machen mit tauchen und so hab ich mich entschlossen, mein studium der theologie fortzusetzen und mich dem werk "die tore der welt" zu widmen, dem nachfolgewerk vom bestseller "die säulen der erde". im mittelpunkt steht immer noch die stadt kingsbridge, regiert von der mächtigen priorei, dem vorstehenden prior und ihren mönchen. die trennung von kirche und staat scheint in den anfängen vorhanden zu sein und ein in den ofen geschobenes kind stellt eine fast verbindliche verpflichtung dar, als logische konsequenz unter die kuppel gestellt zu werden. irgendwie durchschaue ich die essenz dieser werke nach bald 1600 seiten immer noch nicht. ich will aber trotzdem nich umstellen und was moderneres lesen. von den wurzeln können wir lernen heisst es doch. es nimmt mich wunder ob meine vorfahren leibeigene waren oder dem adel entsprangen und ob sie wohl eher der gerberei oder dem bauernleben gefrönt haben. neben dem studium der schriften, wende ich mich hauptsächlich den tieftauchweltrekorden zu, insbesondere den misslungenen. auf scubaboard.com gibt es einen äusserst spannenden thread über den fatal misslungenen weltrekordversuch von doc deep, einem tec-diver der bei seinem unterfangen den tiefenrekord zu brechen ums leben kam. die faszination, dass menschen ihre psychischen und physischen immer weiter ausloten wollen, ist auf mich übergeschwappt. allerdings nur passiver art, als zuschauer und beobachter. aus tulamben gibts ansonsten kaum neuigkeiten. das leben nimmt hier gemütlich seinen lauf, die fische ziehen ihre runden und die motorräder brummen immerfort und werden nie aufhören. am donnerstag in einer woche gehts via kuala lumpur nach sri lanka (colombo), wo das abenteuer in die zweite runde geht. liebe grüsse von mir und allen gekkos dieses fleckchens erde
Donnerstag, 3. März 2016
tulamben 3 (brief für sasha)
freundin des elektro-boogie. ich stecke immer noch in tulamben fest und habe mich entschieden, hier noch bis zu meiner weiterreise nach sri lanka zu verweilen. tulamben besteht aus einer einzigen richtigen strasse, in der tag ein tag aus, motoroller, lastwagen und autos hoch und runterfahren. es gibt einige warungs und restaurants und mehrere tauchschulen und ansonsten gibts hier nicht viel. manchmal ist markt, da kann man hühner in allen entwicklungsstadien und lebenszuständen erstehen. von quicklebendig bis nur noch der kopf schlägt rhythmisch im takt ist alles dabei. es gibt auch fleisch zu kaufen und hin und wieder werden die fliegen mit einem fächer halbherzig vertrieben (unter uns: das bringt nicht so viel). Dann gibts dort noch ganz viele früchte in unterschiedlichen farben und formen, auch uns ein paar fremdartige gewächse. zum beispiel gibts die stinkfrucht (benannt nach ihrem odeur) oder auch die schlangenfrucht (benannt nach ihrer schale). ich hab jetzt noch den rescue kurs gemacht und bin schon bald fertig. ist nicht ganz ohne das herumschleppen unter, über und neben dem wasser. ansonsten geh ich einfach normal tauchen. tulamben zieht viele leute an wegen dem bekannten liberty wreck. es hat hier aber vor allem viele makro sachen, kleine lebenwesen in unterschiedlichen farben und formen, der boden besteht insbesondere aus lavakies und die tauchgänge sind sehr entspannt, die sicht mal gut mal weniger. momentan bin ich allerdings zwecks ohrenschmerzen ausser gefecht (ich glaube der pool ist vergiftet :-). als vertreter des sprechgesanges ausser dienst habe ich noch vor, nach dem kurs wieder einmal ein paar reime zu schreiben und ein paar whack mcs zu killen. es ist ein bedürfnis das tief in meinem herzen schlummert. daneben lese ich noch historische romane, im moment die säulen der erde von ken follett. ich bin nun ca. auf der seite 800 und es scheint hauptsächlich darum zu gehen, dass kirchen aufgebaut, zerstört und wieder neu aufgebaut werden. ich habe daraus auch gelernt, dass im mittelalter bier die am weitesten verbreitete flüssignahrung gewesen sein muss. viel mehr scheint das buch nicht bieten zu wollen, aber in dieser idylle hier ist es irgendwie trotzdem beruhigend, einblicke in das mönchsleben von kingsbridge zu erhalten. was läuft hier sonst noch? was das essen angeht verhungere ich nicht. deutsche hausmannskost und fernöstliche nudelspezialitäten schmelzen hier zu einer symbiose, die mir zuweilen ein lächeln aufs gesicht zaubert (in etwa solche sätz stehen manchmal in meinem buch drin). von steuerrechnungen, schneegestöber und der migros cumulus karte bin ich hier etwa soweit weg wie ein steinfisch von einem steinadler. ich hab gute reime gefunden wie bassin auf joe dassin. oder wortspiele wie archibald ist bald im arsch. wie findest du sie? würde mich freuen über eine nachricht deinerseits. halt die backen steif, während ich cool am durchs meer crawlen bin. liebe grüsse toni tulamben, ps: an der liberty ist uns vor ca 2 wochen noch ein ninjaturtle vor die fritte geschwommen
Sonntag, 21. Februar 2016
tulamben 2
freunde des regentanzes. so, nun ist eine weitere woche oder so vergangen und gestern habe ich sarah zum flughafen von denpasar begleitet. ich habe mich entschieden noch ein weilchen weiter in tulamben zu bleiben, dieser ort der nur aus einer strasse besteht, ein paar baustellen und improvisierten supermärkten. es gefällt mit hier wo ich bin und ich beginne heute mit dem rescue diver kurs. die ganze letzte woche hatten wir sonnenschein (es scheint als wäre der monsun vorüber) und die sonne brannte richtig nieder, es gab kaum mehr niederschläge. wir sind viel getaucht und haben auch zweimal die mopete gesattelt und sind durch die gegend getrommelt. eine mopete ist wie coca cola und sie macht überall auf der erde gleich viel freude. es scheint als wäre die verkehrsordnung hier noch etwas grosszügiger als in thailand. nach vier stunden auf der mopete kann man gehen wie ein roboter, mit einer schicht aus schweiss, sonnencreme,mückenschutz und vor allem, autoabgasen. spass machts aber trotzdem. was das tauchen angeht, manchmal ist die sicht besser, manchmal schlechter aber man sieht immer etwas besonderes (zb pygmäenseepferdchen oder angler oder schaukelfische). Letzte woche hatten wir bei einem tauchgang unerwartet starke strömung, so dass wir uns am schluss driften lassen mussten und nach dem safety stop auftauchen. eine kollegin die hier zur divemasterin ausgebildet hat, hat das auf ihrem blog so beschrieben:
https://dorochannel.wordpress.com/2016/02/17/20-minuten-lang-war-alles-gut/
Wir hatten alle ein wenig ein schrecken und waren froh, dass ein jukung (kleines lustiges böötchen) unsere boje gesehen hat und uns dann an land gebracht. sowas hatte ich unter wasser vorher noch nie erlebt. die anderen tauchgänge waren aber alle super und ohne komplikationen. einmal sahen wir einen schwarzspitzenriffhai, ein turtle und ein barrakuda im selben tauchgang und tauchen dazu noch am usat liberty wreck, einem wrack das im zweiten weltkrieg von einem japanischen uboot torpediert wurde. später wurde das wrack an land gezogen und wiederum später, 1963, durch einen vulkanausbruch zurück ins meer geschoben. der vulkan agung ist hier in unserem rücken gelegen und wunderschön. er ist über 3000 meter hoch. wie immer gibts jetzt noch ein paar bilderchen für die schaulustigen, Foto-Nr. 1: Himmel über Tulamben, Foto-Nr. 2:Umberto Gekko, unser Zimmergekko, Foto-Nr. 3: Aussicht über die Bucht von Amed, Foto-Nr. 4: Foto vom Mopeten Ausflug, irgendwo zwischen Amlapura und Tulamben, Foto-Nr. 5: Diese Schlange stand gefangen am Strassenrand. Haben wir bei einem Ausflug zum Wasserfall entdeckt. Hätte sie gerne freigelassen. Foto-Nr. 6: Gunung Agung (Vulkan hier in der Gegend), Foto-Nr. 7: Sarah am Liberty Wreck, Foto-Nr. 8: Zwei yb Fische am Liberty Wreck, Foto-Nr. 9: Sarah (hinten) und Tauchlehrerin Adriana am Liberty Wreck. Foto-Nr. 10: Sarah und ich am Flughafen Zurigo bevor der ganze Spass losging. Wünsche euch nun allen einen schönen Sonntag :-) Ich geh bald wieder ein bisschen unter Wasser :-)
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https://dorochannel.wordpress.com/2016/02/17/20-minuten-lang-war-alles-gut/
Wir hatten alle ein wenig ein schrecken und waren froh, dass ein jukung (kleines lustiges böötchen) unsere boje gesehen hat und uns dann an land gebracht. sowas hatte ich unter wasser vorher noch nie erlebt. die anderen tauchgänge waren aber alle super und ohne komplikationen. einmal sahen wir einen schwarzspitzenriffhai, ein turtle und ein barrakuda im selben tauchgang und tauchen dazu noch am usat liberty wreck, einem wrack das im zweiten weltkrieg von einem japanischen uboot torpediert wurde. später wurde das wrack an land gezogen und wiederum später, 1963, durch einen vulkanausbruch zurück ins meer geschoben. der vulkan agung ist hier in unserem rücken gelegen und wunderschön. er ist über 3000 meter hoch. wie immer gibts jetzt noch ein paar bilderchen für die schaulustigen, Foto-Nr. 1: Himmel über Tulamben, Foto-Nr. 2:Umberto Gekko, unser Zimmergekko, Foto-Nr. 3: Aussicht über die Bucht von Amed, Foto-Nr. 4: Foto vom Mopeten Ausflug, irgendwo zwischen Amlapura und Tulamben, Foto-Nr. 5: Diese Schlange stand gefangen am Strassenrand. Haben wir bei einem Ausflug zum Wasserfall entdeckt. Hätte sie gerne freigelassen. Foto-Nr. 6: Gunung Agung (Vulkan hier in der Gegend), Foto-Nr. 7: Sarah am Liberty Wreck, Foto-Nr. 8: Zwei yb Fische am Liberty Wreck, Foto-Nr. 9: Sarah (hinten) und Tauchlehrerin Adriana am Liberty Wreck. Foto-Nr. 10: Sarah und ich am Flughafen Zurigo bevor der ganze Spass losging. Wünsche euch nun allen einen schönen Sonntag :-) Ich geh bald wieder ein bisschen unter Wasser :-)
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Dienstag, 9. Februar 2016
tulamben 1
freunde des sprechgesanges. hoffe es geht euch allen gut. nach zwei flügen der eher ungemütlichen art und einem zwischenstopp im modernen flughafen von qatar (der noch sauberer ist als der in zürich) sind wir am sonntag gegen abend in bali eingetroffen. danach gings mit einer dreistündigen fahrt zu unserer tauchbasis. die fahrt stand unter dem slogan, je länger desto schneller. der verkehr hier ist ähnlich wie in den anderen südostasiatischen ländern und lässt den lenker jedwelcher gefährte viel freiheiten bei der wahl der fahrweise. wie auch immer. unsere tauchbasis ist super. das essen lecker und auch die unterwasserwelt lässt keine wünsche offen. seepferdchen, geistermuränen, steinfische, etc. sarah hat bei ihrem ersten tauchgang gleich einen schwarzspitzenriffhai gesehen. die leute hier, touristen wie einheimische sind sehr freundlich und die stimmung ist gut. morgen gehts weiter mit tauchen und wir sind gespannt, was unter wasser noch alles auf uns wartet. unten ein paar eindrücke der tauchburg: 1. blick aus unserem zimmer, 2. treffpunkt für briefings, theorie, etc., 3. tauchburg von oben, fotografiert aus unserem aussichtsturm. weitere bilder folgen und ich melde mich demnächst wieder. schöne grüssen und fünf flossen hoch :-)
Samstag, 6. Februar 2016
arrivederci
freunde der reflektierenden velopedale. so, nun ist die zeit gekommen, die fliege zu machen und unser segel erneut richtung osten zu hissen. die ganze packerei und vorbereitung ist ja schon ein bisschen eine sich in die länge ziehende angelegenheit. unten auf dem bild (die qualität ist echt scheisse ja), seht ihr wie das bei uns vor dem einpacken aussah. ich denke so sieht es etwa bei allen aus, die länger als eine woche in die ferien verreisen. zu meiner freude habe ich in etwa die ganzen werke von ken follett auf dem ebook dabei, dazu das buch "was guckst du so behindert?" von martin hailer und "das sexleben siamesischer zwillinge" von irvine welsh. ich denke, dass mich dies für eine weile über wasser halten wird (neben der ganzen taucherei sollte dies wortwörtlich verstanden werden haha). ich nehme übrigens mein handy nicht mit und in den nächsten sechs monaten geht meine nummer nicht. ich werde mich voraussichtlich jeweils mit einer lokalen simkarte eindecken und mein "ichbinkeinsmartphoneaberhabe2wochenakkufickteuch" nokia sporten, mit audiozeitwiedergabe und dem snake spiel. ich habe auch einen internationalen führerschein machen lassen. falls ich mal einen lastwagen oder einen jetski mieten sollte. musikalisch sorgen unter anderem lakmann one (l a k m a doppel n / nach einem klarn und einem doppelten), yann tiersen, coopz, umse, wolfram, bob dylan, fatoni, jay dilla, kendrick lamar und kenn starr für gute unterhaltung. ich habe auch diverse beats von meinem brudi dabei yess yess yo. darüber hinaus, führe ich noch ein 2.5 kg schweres detektorgerät mit, mit dem münzen unterschiedlichster couleur an den stränden der welt aufgespürt werden können sowie ein langlauf abo von kandersteg. wir sind also bestens vorbereitet. Morgen gehts also mit Flug QR 96 nach Doha, Katar, dann weiter mit QR 962 nach Denpasar, Bali. Ich freue mich schon jetzt auf eure netten E-Mails und werde euch hier visuell und spirituell auf dem Laufenden halten. Jetzt muss ich Kelloggs essen. Haut rein!
Freitag, 29. Januar 2016
willkommen zurück
freunde der fliegenden schnitzel. lange ists her und da bin ich wieder. nachdem gumble und ich mit unseren blogs wortplatz.ch, gumblefleisch.blogspot.com und meinem hoodieblog kommerziell nicht abheben konnten und zutiefst deprimiert waren, erleben wir nun einen zweiten frühling. die generation sheeesh, hashtag, yolo, whatever und gewöhnung scheint langsam in der bedeutungslosigkeit zu verschwinden. ich hab gestern ausschnitte des virus bounce cyphers gehört wo phantwo (dieser tolle pvp rapper der uns bis heute ein album schuldig geblieben ist) irgendwann sowas wiedergab wie "di hütig jugend geit is fitness u nümm go suufe". jemand hat also di zeichen der zeit erkannt und das hat auch mich motiviert einen neuen anlauf zu nehmen.
nachdem ich bereits 2013 für ein längeres reisli tschüss war (es wurde eingehend berichtet), steht nun, drei jahre später, eine neues unterfangen auf dem plan. gerne lasse ich euch bei interesse wieder teilhaben. neben der berichterstattung für meine familie und freunde, richten sich diese worte auch an alle herpetologen, freunde der freiheit und des herumblütelns. ich werde während meiner reise zeitweise von meinem kätzchen begleitet. jede andere mir gut gesinnte persönlichkeit ist herzlich willkommen, mit mir durch tropische gefieder zu streunen und moskitostiche zu zählen. das leben hat viel zu bieten und diese früchte müssen geerntet werden. ausserdem steht der gumble wieder für wissenschaftlich fundierte fachbeiträge zur seite. im interesse der forschung, der liebe, der musik und des fuchses aus der schwäbisch hall werbung, werde ich euch gelegentlich berichten. wünsche euch nun einen schönen freitag. falls ihr den blues hab, dann das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=82YZ604RlzQ
bis bald meine lieben freunde :) hoodie
nachdem ich bereits 2013 für ein längeres reisli tschüss war (es wurde eingehend berichtet), steht nun, drei jahre später, eine neues unterfangen auf dem plan. gerne lasse ich euch bei interesse wieder teilhaben. neben der berichterstattung für meine familie und freunde, richten sich diese worte auch an alle herpetologen, freunde der freiheit und des herumblütelns. ich werde während meiner reise zeitweise von meinem kätzchen begleitet. jede andere mir gut gesinnte persönlichkeit ist herzlich willkommen, mit mir durch tropische gefieder zu streunen und moskitostiche zu zählen. das leben hat viel zu bieten und diese früchte müssen geerntet werden. ausserdem steht der gumble wieder für wissenschaftlich fundierte fachbeiträge zur seite. im interesse der forschung, der liebe, der musik und des fuchses aus der schwäbisch hall werbung, werde ich euch gelegentlich berichten. wünsche euch nun einen schönen freitag. falls ihr den blues hab, dann das hier:
https://www.youtube.com/watch?v=82YZ604RlzQ
bis bald meine lieben freunde :) hoodie
Samstag, 7. Februar 2015
1. TEIL die feder er nicht zu handeln wusste
seine lust fürs schreiben begann schon in der kinderstube, als er den fülli seiner grossen schwester zweckentfremdete, um damit ameisen zu töten. die träufelnde tinte musste ihn irgendwie fasziniert haben. in den darauffolgenden jahren bildeten vor allem yps hefte das zentrum seines interesses und er las am allerliebsten die seiten der tauschbörse. es war die zeit als es noch kein internet gab und sogenannte chiffre-nummern die erste kontataufnahme ermöglichten. als er zwölf wurde schrieb er in der schule einen aufsatz über einen bären, der alle menschen fressen wollte, weil, so glaubte er, mit dem verzehr auch die weisheit der menschen auf ihn übergehen würde. die lehrerin konnte diesem kreativen einfall aber nicht viel abgewinnen. unser schreiberling fühlte sich dadurch aber umso mehr bestärkt sein werk fortzusetzen.
mit 14 bot er seine dienste in der verfassung von liebesbriefen an. nicht dass er über die liebe gross bescheid gewusst hätte, aber erstens war er in der lage, gefühlsregungen einigermassen authentisch auf papier zu bringen und zweitens hatte er einen satz vorlagen entwickelt, um für jeden brief den er schreiben musste ein gute grundlage zu haben. dies sprach sich schnell herum in der klasse und so gewann seine schreibkunst zunehmend an bedeutung. aufgrund der nachfrage und seiner integrität was die inhalte der briefe betraf, stieg auch sein ansehen innerhalb der klasse. etwas gutes tun zu können und dabei geschätzt zu werden beschwingte ihn und er schrieb immer mehr.
als er achtzehn wurde keimte die freude an der belletristik in ihm auf. er war ohnehin nie ein rationaler typ gewesen und so sagten ihm romane um einiges mehr zu als beispielsweise ein fachbuch über die anfänge der fokker flugzeugwerke. in seinen anfängen schrieb er viele geschichten über das zusammenleben von mensch und tier. ein behindertenhund den er am bahnhof gesehen hatte brachte ihn darauf. diese wechselwirkung diente insbesondere der schärfung seiner beobachtungsgabe. im folgenden schrieb er einen roman über einen wilden vogel, dessen loaylität über die eines menschen weit hinausging. so besuchte er eine alte damen jeden tag dreimal: morgens, mittags und abends. die fütterungsversuche der alten dame führten keinen erfolg herbei, den was der vogel liebte (und das liegt zugegebenermassen auch in der natur seines wesens) war die freiheit und die autonomie. darüber hinaus verfasste er eine trilogie über die wölfe von fjällbergen, einem wolfsrudel, das einem lokalen zirkus zu viel ruhm verholfen hatte.
mit 14 bot er seine dienste in der verfassung von liebesbriefen an. nicht dass er über die liebe gross bescheid gewusst hätte, aber erstens war er in der lage, gefühlsregungen einigermassen authentisch auf papier zu bringen und zweitens hatte er einen satz vorlagen entwickelt, um für jeden brief den er schreiben musste ein gute grundlage zu haben. dies sprach sich schnell herum in der klasse und so gewann seine schreibkunst zunehmend an bedeutung. aufgrund der nachfrage und seiner integrität was die inhalte der briefe betraf, stieg auch sein ansehen innerhalb der klasse. etwas gutes tun zu können und dabei geschätzt zu werden beschwingte ihn und er schrieb immer mehr.
als er achtzehn wurde keimte die freude an der belletristik in ihm auf. er war ohnehin nie ein rationaler typ gewesen und so sagten ihm romane um einiges mehr zu als beispielsweise ein fachbuch über die anfänge der fokker flugzeugwerke. in seinen anfängen schrieb er viele geschichten über das zusammenleben von mensch und tier. ein behindertenhund den er am bahnhof gesehen hatte brachte ihn darauf. diese wechselwirkung diente insbesondere der schärfung seiner beobachtungsgabe. im folgenden schrieb er einen roman über einen wilden vogel, dessen loaylität über die eines menschen weit hinausging. so besuchte er eine alte damen jeden tag dreimal: morgens, mittags und abends. die fütterungsversuche der alten dame führten keinen erfolg herbei, den was der vogel liebte (und das liegt zugegebenermassen auch in der natur seines wesens) war die freiheit und die autonomie. darüber hinaus verfasste er eine trilogie über die wölfe von fjällbergen, einem wolfsrudel, das einem lokalen zirkus zu viel ruhm verholfen hatte.
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