1. TEIL die feder er nicht zu handeln wusste
seine lust fürs schreiben begann schon in der kinderstube, als er den fülli seiner grossen schwester zweckentfremdete, um damit ameisen zu töten. die träufelnde tinte musste ihn irgendwie fasziniert haben. in den darauffolgenden jahren bildeten vor allem yps hefte das zentrum seines interesses und er las am allerliebsten die seiten der tauschbörse. es war die zeit als es noch kein internet gab und sogenannte chiffre-nummern die erste kontataufnahme ermöglichten. als er zwölf wurde schrieb er in der schule einen aufsatz über einen bären, der alle menschen fressen wollte, weil, so glaubte er, mit dem verzehr auch die weisheit der menschen auf ihn übergehen würde. die lehrerin konnte diesem kreativen einfall aber nicht viel abgewinnen. unser schreiberling fühlte sich dadurch aber umso mehr bestärkt sein werk fortzusetzen. mit 14 bot er seine dienste in der verfassung von liebesbriefen an. nicht dass er über die liebe gross bescheid gewusst hätte, aber erstens war er in der lage, gefühls...